Warum WordPress und Barrierefreiheit zusammenpassen
WordPress ist nicht umsonst das meistgenutzte CMS der Welt. Laut W3Techs nutzen 43,4% aller Websites WordPress. Der Grund für diese Beliebtheit? Die unglaubliche Flexibilität.
Vielfalt als Vorteil
WordPress bietet dir verschiedene Arbeitsmethoden, um barrierefreie Websites zu erstellen:
Full Site Editing (FSE): Modern und zukunftsorientiert – mit Themes wie Geyd Suite gestaltest du deine Website mit einem flexiblen Block-System.
Block-basierte Themes: Die Standard twentytwenty-Serie bietet solide, barrierefreie Fundamente für die Entwicklung barrierefreier Websites.
Page Builder: Werkzeuge wie Bricks oder ETCHWP geben dir maximale Flexibilität bei der Gestaltung.
Alle Ansätze haben ihre Stärken aber auch Tücken. Der grosse Vorteil dieser Vielfalt: Mit der richtigen Expertise findest du für jedes Projekt den passenden Weg zur Barrierefreiheit. Es gibt nicht den einen «richtigen» Weg – sondern viele Wege, die funktionieren.
Der oft übersehene Bonus: Das WordPress-Backend
Auch der Arbeitsbereich für Redakteur:innen muss zugänglich sein. Wie gut das WordPress-Backend im konkreten Projekt bedienbar ist, hängt von Editor, Plugins und individuellen Anpassungen ab. Prüfe deshalb die Aufgaben, die dein Team tatsächlich erledigt – vom Anlegen eines Beitrags bis zur Medienauswahl und Veröffentlichung.
Der WordPress-Entwickler Alex Stine bestätigt: «WordPress back-end is pretty screen reader friendly.» Solche Erfahrungen ersetzen keine Prüfung des eigenen Systems. Die ATAG-Richtlinien unterscheiden zwischen der Zugänglichkeit des Autorenwerkzeugs und seiner Unterstützung für barrierefreie Inhalte.
Was ein zugänglicher Redaktionsbereich leisten sollte, erklären wir im Artikel Barrierefreies CMS: Damit alle Inhalte erstellen können.